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Die Besiedlung des Harzes erfolgte vorrangig in den Flußtälern. Von diesen Tälern aus, die in das Harzvorland münden, eroberten Menschen über die Jahrtausende das rauhe Gebirge.

Geräte aus Stein und Knochen beweisen, daß Menschen hier in der Altsteinzeit vor etwa 50 000 Jahren Raststätten auf ihrer Jagd nach Tieren hatten. Auch der mittelsteinzeitliche Mensch hat das Gebirge aufgesucht, ohne seßhaft zu werden. Steinbeile und Hacken aus dem gleichen Material sind als Einzelfunde im Bodetal bekannt, die warscheinlich auf Jagdzügen oder beim Sammeln der Wildfrüchte verlorengingen.


Reichhaltige Bodenfunde der Stein-, Bronze- und Eisenzeit beweisen, daß die Roßtrappe als Fluchtburg und als Stätte der Götterverehrung gedient hat. Auf eine solche Kultstätte weist in der Walpurgishalle auf dem Hexentanzplatz ein Opferstein mit Rune hin. Bronzezeitliche Weihefunde sind vom Fuß der Georgshöhe bei Thale bekannt. Sie umfassen bronzene Hals-und Armringe, Schmuckscheiben, Waffen und Geräte.

Quelle: http://www.halberstadt-online.de/bodetal/

 

 

 

 

 

 

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